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Wahlziel verfehlt – wie geht es weiter? Die vorgezogene Landtagswahl hat der NPD eine klare Niederlage beschert: Genau 0,95 Prozent der Schleswig-Holsteiner (knapp 15.000 Stimmen) machten ihr Kreuz bei den Nationaldemokraten. Trotz Wirtschaftskrise und zusammengebrochener Chaos-Regierung haben die Nationalen zwischen Nord- und Ostsee damit rund die Hälfte der Stimmen im Vergleich zur letzten Landtagswahl verloren. Besonders bitter ist, das wir sogar aus der Parteienfinanzierung herausgefallen sind.
Woran hat es gelegen, daß wir an der Wahlurne nicht von der Unzufriedenheit vieler Menschen profitieren konnten? Hinweise auf das Totschweigen in den Medien und die Hofierung der Linken als Scheinalternative sind zwar richtig, reichen aber nicht aus. Es ist uns offenbar nicht gelungen, den Bürgern zu vermitteln, daß nur eine konsequent nationale Politik für deutsche Interessen die Probleme des Landes lösen kann. Doch den Kopf in den Sand zu stecken, verbietet sich von selbst: Wir wissen, daß unsere Weltanschauung, unsere Lösungsvorschläge ohne Alternative sind, wenn unser Volk überleben will. Daran ändert natürlich auch ein schlechtes Wahlergebnis nicht das Geringste. Vor uns liegen nun über drei Jahre, in denen in Schleswig-Holstein regulär keine Wahl stattfinden wird. Diese Zeit müssen wir nutzen, um viel stärker als bisher direkt an die Menschen heranzutreten. Das „Auftauchen“ einer Partei, einer Bewegung ausschließlich in Wahlkampfzeiten ist nicht nur unzureichend, sondern sollte auch nicht unserem Selbstbild als außerparlamentarischer Opposition entsprechen. Die Arbeit der nächsten Jahre wird für uns nicht einfach werden. Neben fehlenden Finanzmitteln wird sich auch das Erstarken der (SED-PDS-)Linken bemerkbar machen: Die Kriminaliät und Gewalt von links gegen unsere Aktivisten wird wohl eher noch stärker werden als bisher. Der Landesverband und die Kreisverbände werden das Vorgehen der letzten Jahre kritisch analysieren und eine Strategie entwickeln müssen, um mit wenig Geld die Öffentlichkeitsarbeit deutlich zu verstärken. Deutschland braucht heute mehr denn je eine nationale Opposition, und wir werden uns dieser Aufgabe annehmen!
Unser Dank geht an dieser Stelle nicht nur an unsere Wähler, sondern vor allem auch an die vielen Aktivisten, die in den vergangenen Wochen unermüdlich über 400.000 Zeitungen und Flugblätter verteilt und rund 10.000 Plakate aufgehängt haben, Propagandafahrten durchgeführt und gegnerische Veranstaltungen besucht haben. Hieran haben sich nicht nur Parteimitglieder, sondern fast überall auch parteifreie Nationalisten hervorragend beteiligt. Es liegt an uns, diesen Aktivismus und die Zusammenarbeit in der nächsten Zeit fortzuführen und zu verstärken!
Jens Lütke Quelle: NPD Schleswig-Holstein |