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Und marschiert sind wir doch.

Hier ein kurzer Bericht über die Teilnahme am diesjährigen Trauermarsch zm Gedenken an die Opfer alliierterTerrorflieger in Dresden:

Zusammen mit Thomas Wulff und anderen Kameraden trafen wir am 13.02.2010 in Dresden ein, an der Abfahrt "Wilder Mann" trafen Reisebusbesatzungen aus ganz Deutschland ein. Da es sich um eine spontane Entscheidung handelte sich dort zu treffen, konnten wir uns im großen und ganzen weitgehend unbehelligt formieren. Nach dem Eintreffen der Polizei, welche in dieser Anzahl (2500 Kameraden/innen)nicht mit uns gerechnet hatte, setzten wir uns in Richtung Bahnhof in Bewegung.

Diszipliniert und auf Provokationen, egal von welcher Seite, nicht reagierend legten wir den 4,5 Kilometer langen Weg zum eigentlichen Treffpunkt (Bahnhof) zurück. Linksfaschisten versuchten durch Seitenstrassen zu uns vorzustossen, wurden aber von den Polizeikräften größtenteils im Vorfeld zurückgedrängt.
Bis auf zwei geringfügige Zwischenfälle, bei welchen die Polizei nicht Herr der Lage war, und wir die Zecken das laufen lehrten, kamen wir am Bahnhofsvorplatz an, welcher von Polizei und antideutschem Gesindel vollständig eingekesselt war.
Nur in einzelnen Blöcken wurden wir dann auf den Bahnhofsvorplatz gelassen, welchen wir auch nicht wieder verlassen durften.
Den gesamten Marsch über wurden wir von Hubschraubern und Kameras begleitet, was sich auch über den gesamten Verlauf der Kundgebung fortsetzte.
Die Geduld und Disziplin aller (6500) anwesenden, aus allen Teilen der brd und Ländern Europas kann nur als bewundernswert bezeichnet werden und dies waren nur diejenigen, die es bis zum Verantstaltungsort geschaft hatten.
Aberhunderte wurden auf ihrem Weg nach Dresden aufgehalten oder die Anreise verwehrt.
Trotz allem werden wir auch 2011 wieder unser Recht, der ermordeten deutschen Zivilbevölkerung Dresdens zu gedenken, wahrnehmen. Doch letztlich haben wir doch das getan weshalb wir nach Dresden gekommen waren, einen Marsch zum Gedenken an den Holocost von Dresden, unserer ermordeten Brüder und Schwestern, durchgeführt.

 - Karsten Bäselt -